Eine Woche lang sind wir mit euch über das Thema "Geschlechter(un)gerechte Hochschulen" in Kontakt gekommen. Aber das reicht uns noch nicht. Deswegen veranstalten wir vier Nachfolgeveranstaltungen (8. Juni / 28. September / 19. Oktober / 16. November). Ausgewählte Speaker:innen werden Input liefern, über den wir in Kontakt miteinander kommen. Wir werden diskutieren und uns fragen: Wie sieht eine Hochschule aus, die für Alle da ist?

! Die 2. Veranstaltung mussten wir vom 28. September auf den 30. November verschieben. Bleibt gespannt.


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Da wir nun wieder in der Anfangsphase der Programmgestaltung sind, werden sich die Ankündigungen mit der Zeit erst näher konkretisieren.


30. November

Wissenschaft und Heteronormativität


Zeit: Dienstag, 30.11.2021 / 19 Uhr
Speaker:in: PD Dr. Urmila Goel, Privatdozentin, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin, http://www.urmila.de

Heteronormativität, also die Setzung von Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität als Norm, prägt unsere Gesellschaft. Wir können uns dem Machtverhältnis nicht entziehen, sondern werden durch es zu Subjekten und müssen uns zu ihm verhalten. Die Wissenschaft ist auf viele Weisen mit Heteronormativität verbunden. Sie produziert Wissen zur (De)Stabilisierung der Heteronormativität. Forschende und Studierende genauso wie die Infrastruktur der Hochschulen sind durch Heteronormativität geprägt. Der Vortrag wird die vielfältigen Verflechtungen zwischen Heteronormativität und Wissenschaft erkunden und dabei insbesondere ihre Normalität darstellen.

10. Dezember

Sprache & Gender

Zeit: Dienstag, 10.12.2021 / 19 Uhr
Speaker:in: Aşkın-Hayat Doğan, Diversity- und Empowerment-Trainer, Sensitivity Reader, Übersetzer http://www.ask-dogan.de

Geschlechtergerechte Sprache löst häufig Unsicherheiten und Widerstände in der Gesellschaft aus: Vielfältige Formen, unterschiedliche Richtlinien und abweichende Vorstellungen können im Kontext von Studium und Beruf, aber auch im privaten Sprachgebrauch zu einer Überforderung führen. Wird im Alltag noch vorwiegend das generische Maskulinum verwendet, geht dieser Vortrag unter anderem darauf ein, inwiefern diskriminierungssensible Sprache Ausgrenzungen vermeiden kann. In dieser Veranstaltung gehen wir gemeinsam den Fragen nach, wie Sprache und Macht miteinander verbunden sind, was Framings sind, und vor allem, was geschlechtergerechte Sprache tatsächlich bedeutet.

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