Awareness-Konzept

Wie gehen wir miteinander um?
Die Themenwoche soll ein Ort sein, an dem sich alle einbringen und dabei wohlfühlen können. Dabei soll sowohl Raum für Unsicherheiten als auch für Debatten und kritische Nachfragen sein. Dafür (und nicht zuletzt, weil der Anstand es gebietet) möchten wir klarstellen, dass wir keinen Raum bieten für Abwertungen von Personen(gruppen), Grenzüberschreitungen und jede Form diskriminierenden Verhaltens. Auch wenn wir versuchen diesen vorzubeugen, ist uns bewusst, dass wir alle in Gesellschaften aufgewachsen sind, in denen verletzende und diskriminierende Aussagen und Denkweisen normalisiert sind und es passieren kann, dass während der Themenwoche Situationen entstehen können, bei denen direkt interveniert werden muss und/oder die im Nachhinein in Ruhe besprochen werden sollten. Aus diesem Grund haben wir den Versuch unternommen Awarenessstrukturen für die Woche zu schaffen. Es ist in jeder Veranstaltung mindestens  eine Person, die nicht die Moderation ist, dafür verantwortlich, auf einen angemessenen Umgang zu achten und für euch jederzeit über die Chatfunktion oder via E-mail erreichbar.

Wie arbeitet das Awareness-Team?
Das Awareness-Team besteht aus 2 Orgamitgliedern, Anika und Carla, sowie freiwilligen Helfer:innen während der Themenwoche. Wir haben uns in gemeinsamen Treffen auf die Aufgabe vorbereitet und besprochen, wie wir vorbeugen können und für Personen da sein können, die von Abwertungen und Diskriminierungen während der Woche betroffen sind und darüber sprechen möchten. Wir hören zu und besprechen, ob und welche weiteren Schritte notwendig sind. Wenn Vorfälle auftreten, bei denen man einen “Platzverweis” einer Person erwägen sollte, behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen. Wir arbeiten nach dem Prinzip der Definitionsmacht.

Folgende Strukturen sollen während der Themenwoche für einen möglichst sicheren Raum sorgen:

Awarenessperson: An möglichst jedem Workshop nimmt eine Awarenessperson aus dem Awarenessteam teil. Sie versucht darauf zu achten, dass es euch auch während der Workshops gut geht und ist per Chatfunktion erreichbar. Ihr dürft dieser Person jederzeit schreiben, auch wenn Erfahrungen euch nur als “Kleinigkeiten” erscheinen. Ihr seid natürlich frei, euch auch wieder des Kontakts mit dem Awarenessteam zu entziehen.

Notfall-Mailkontakt:

Solltest du während der Themenwoche ein Erlebnis haben, mit dem du dich unwohl fühlst und Gesprächsbedarf haben, sind wir als Awareness-Team unter folgender Emailadresse zu erreichen: geschlechtergerechtigkeit@gmail.com mit dem Betreff: Awareness.
Wir können dann mit dir ein Gespräch führen in einem geschützten Rahmen und Wege zum weiteren Umgang finden.

Viele Menschen haben schon vor uns wertvolle Arbeit an Awareness-Konzepten geleistet, an welchen wir uns orientiert und einzelne Absätze übernommen haben. Dazu gehören:
Mastamo Roter-Faden-Willkommen-auf-dem-Mastamo-Online-Camp-2020.pdf (bundjugend-nrw.de)
Antifaschistische Gruppe Treptow-Köpenick Awarenesskonzept_Party.pdf (blogsport.de

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